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Der Kaunaser Modernismus entstand in einer dynamischen Zeit während der Jahre 1919–1940, als Kaunas temporäre Hauptstadt Litauens wurde. Architekten und Visionäre formten die Stadt neu, um den jungen Staat in Europas Zwischenkriegskontext zu integrieren.
Der Modernismus (vor allem in Kaunas) ist das Produkt einer besonders fruchtbaren und dynamischen Periode in der modernen litauischen Geschichte – genauer gesagt, der zwanzig Jahre zwischen 1919 und 1940, als Kaunas nach dem Verlust von Vilnius die Hauptstadt des unabhängigen Litauens wurde. In dieser Zeit fand sich eine Gruppe aus Architekten und Visionären zusammen, um das Gesicht der Stadt zu verändern, angetrieben von der Aufgabe, den neuen Staat in den politischen, sozialen und kulturellen Kontext des Europas der Zwischenkriegszeit zu integrieren. Inspiriert von den Studien im Ausland und den Innovationen führender Architekten und Ideologen dieser Zeit, wie Le Corbusier, Walter Gropius und Mies van der Rohe, begannen Architekten wie Vytautas Landsbergis-Žemkalnis, die Stadt neu zu gestalten. Heute sind berühmte Gebäude wie das Hauptpostamt, der Hauptsitz des Molkeunternehmens „Pieno centras“, der Offizierspalast, das Militärmuseum Vytautas der Große und das Büro der Nationalen Bank hervorragende Beispiele für diese Stilepoche. Mit ihren charakteristischen grauen Fassaden und stilistischen Variationen vereinen diese Gebäude, einen institutionellen, kommerziellen und sogar spirituellen Zweck – die Stimme einer neuen und stolzen Nation. Das spektakulärste und markanteste Gebäude ist zweifellos die Auferstehungskirche Christi mit ihren strahlenförmigen Außenwänden. Dieses architektonische Erbe ist so beeindruckend, dass sie inzwischen eine Anwärterin für einen Weltkulturerbe-Titel ist.

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