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Die Gotik erreichte in Litauen ihren östlichsten Punkt, beispielhaft durch den Gediminas-Turm in Vilnius, die Kirche von Vytautas dem Großen und Gertrud in Kaunas sowie die Wasserburg von Trakai im Galvė-See.
Der gotische Stil entstand im 12. Jahrhundert in Nordfrankreich und zeichnet sich durch hohe Türme und himmelhohe Gewölbedecken aus. Es dauerte jedoch mehrere Jahrhunderte, bis der Stil in Litauen Einzug hielt – die Pracht der Bauwerke entschädigte jedoch für die Zeit dazwischen. Im 14. Jahrhundert entstanden so wunderbare Beispiele der Hochgotik wie die St.-Anna-Kirche in Vilnius, die so schön war, dass Napoleon selbst den Wunsch äußerte, sie mit nach Hause zu nehmen. Die Extravaganz vermischte sich mit der für den baltischen Raum charakteristischen „Backsteingotik“ und führte zur Herstellung feiner roter Backsteine, die bis heute Bewunderung und Anerkennung hervorrufen. Ihre östlichste Ausprägung fand die Gotik in Litauen, mit weiteren Beispielen wie dem Gediminas-Turm in Vilnius, der Kirche von Vytautas dem Großen und der Heiligen Gertrud in Kaunas sowie die märchenhafte Wasserburg von Trakai, die sich inmitten des Galvė-Sees befindet.

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